Führungskraft als Coach – das geht nicht

… erfahre was du stattdessen tun solltest.

Coachende Führungskraft? Lass es.

Im Gespräch mit mir, erfährst du was du stattdessen tun solltest.

Willst du Zynismus vermeiden und Vertrauen im Team erhalten? Dann sei NICHT der Coach deiner Mitarbeitenden, sondern setze ideale Rahmenbedingungen.

Da hilft nur Arbeit am System.

Wie du als CEO, CSO oder Vertriebsleiter in nur 3 Monaten zu stabileren Umsätze und mehr Höchstleistung im Vertrieb kommst, erfährst du, wenn du ein kostenfreies Gespräch zur Erstanalyse deines Vertriebs vereinbarst.

Mach den ersten Schritt und rüste deinen Vertrieb für die Zukunft.

Herzlich willkommen zur zweiten Episode des Mitstreiter Podcasts „Organisationsdesign für mehr Höchstleistung im Vertrieb“.

Heute geht es um das Thema der „Führungskraft als Coach“ und warum diese Aufforderung an Führungskräfte nicht nur unfair ist, sondern nutzlos bis schädlich.

Auch hierbei handelt es sich um eine Aufforderung, so wie die Aufforderung, Lob und Anerkennung zu zollen, die ich für gefährlich für die Wertschöpfung halte.

Die Führungskraft als Coach ist eine Denkwelt, die das Thema Coaching vollkommen auf den Kopf stellt und zudem altes Hierarchiedenken zementiert.

Von wem lassen wir uns denn gerne coachen?

Doch von Menschen, die wir wegen ihrer Fachlichkeit anerkennen.
Die unabhängig sind, von denen wir unabhängig sind.
Bei deren Kritik, Lob oder Feedback oder der Rückmeldung über unser Handeln es nicht so sehr darauf ankommt, das dann auch sofort anzupassen, sondern zu durchdenken, was sie uns sagen.

Jetzt du: Weshalb du nicht Coach für deine Mitarbeitenden sein kannst!

Jetzt kommt die Führungskraft ins Spiel. Die Führungskraft, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter coachen soll. Du als Vertriebsleiterin, Vertriebsleiter, CSO oder CEO bist aufgefordert, deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu coachen.

Damit kommt auch das Thema Macht ins Spiel. Deine formelle Macht, die du nun einmal hast in einer hierarchisch geprägten Organisation. Du bist der Vorgesetzte oder die Vorgesetzte deines Mitarbeiters, deiner Mitarbeiterin und hast damit Macht darüber, wie dieser Mensch im Unternehmen gesehen wird, was er für Projekte an die Hand bekommt, wie viel Geld er verdient, wer die nächste Beförderung bekommt. Und so weiter.

Damit ist das Thema „Unabhängigkeit des Coaches“ erledigt. Denn die coachende Führungskraft entscheidet auch über Wohl und Wehe der gecoachten Person. Es ist zudem so, dass du als Führungskraft immer auch die Interessen deines Arbeitgebers vertreten musst. Diese Interessen laufen vielleicht den Interessen deines Mitarbeiters oder deiner Mitarbeiterin entgegen. Zumindest situativ kann das so sein. Damit gerätst du in einen Interessenskonflikt.

Was willst du einem Menschen raten als Coach? Wie willst du einem Menschen als Coach helfen, der vielleicht widersprüchlich zu den Zielen deines Arbeitgebers handelt oder dessen Überlegungen darauf gegebenenfalls hinauslaufen können?

Das kann nicht funktionieren und das spüren Menschen. Deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind nicht doof, die spüren deine Macht über sie, die faktisch vorhanden ist, auch wenn du etwas anderes sagst oder von dir denkst.

Damit ist jedes Coaching von dir als Führungskraft zum Scheitern verurteilt.

Was kannst du tun um es besser zu machen?

Wenn du der Meinung bist, deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Coaching, dann sprich sie darauf an, gebe ihnen die Möglichkeit, sich einen Coach zu suchen. Jemanden, mit dem sie in den Austausch gehen können, mit dem sie ins Sparring gehen können, mit dem sie ihre Gedanken austauschen können.

Aber begehe nicht den Fehler, dass du deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter coachen möchtest, auch wenn das modern ist. Augenscheinlich auch wenn die Führungskraft als Coach, der Leader oder die Leaderin als Coach ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter irgendwie einen tollen Anstrich hat, ist das nichts anderes als Hierarchiedenken und Ausüben von Macht über Menschen.

Das ist aber im Kontext der Arbeit, die uns heute häufig begegnet, im Kontext der echten Probleme, die wir lösen müssen und damit im Unternehmensalltag gefährlich.

Sorge also dafür, wenn du der Meinung bist, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiter oder Mitarbeiter brauchen Coaching, sie darauf anzusprechen, ihnen die Möglichkeit zu geben, sich einen Coach zu suchen.

Und lass die Finger von der Coaching-Praxis als Führungskraft.

Deine Aufgabe als Führungskraft ist es, Rahmenbedingungen für Gelingen mitzugestalten und damit die Höchstleistung in deinem Vertrieb zu ermöglichen, die eh schon da ist. Nicht indem du alles bei dir ablädst, sondern indem du die richtigen Praktiken und Strukturen anwendest. Nicht davon auszugehen, dass du für alle Problemstellungen die richtige Person bist.

Das war es schon für heute.

Ich freue mich darauf, von Dir zu hören, was dieser Impuls mit deinem Handeln als Führungskraft, mit deinen Rahmensetzung für dein Unternehmen gemacht hat. Gerne per Email an mail@dennis-arntjen.de oder bei LinkedIn als Nachricht an mich.

Bis dahin viel Spaß. Wir hören und wir sehen uns.
Happy Selling!

Coachende Führungskraft? Lass es.

Im Gespräch mit mir, erfährst du was du stattdessen tun solltest.

Willst du Zynismus vermeiden und Vertrauen im Team erhalten? Dann sei NICHT der Coach deiner Mitarbeitenden, sondern setze ideale Rahmenbedingungen.

Da hilft nur Arbeit am System.

Wie du als CEO, CSO oder Vertriebsleiter in nur 3 Monaten zu stabileren Umsätze und mehr Höchstleistung im Vertrieb kommst, erfährst du, wenn du ein kostenfreies Gespräch zur Erstanalyse deines Vertriebs vereinbarst.

Mach den ersten Schritt und rüste deinen Vertrieb für die Zukunft.

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